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Was sind Transgender?

Transgender, aus Wikipedia:

Transgender (lat. trans „jenseitig“, „darüber hinaus“ und engl. gendersoziales Geschlecht“) ist ein Begriff für Abweichungen von der zugewiesenen sozialen Geschlechterrolle beziehungsweise den zugewiesenen sozialen Geschlechtsmerkmalen (Gender).
Der Begriff Transgender kann als eine positive Selbstbeschreibung und Positionsbestimmung im gesellschaftlichen heteronormativen Raum dienen: Menschen, die sich nicht klar auf eine der naturalisierten Rollen Mann oder Frau festlegen können oder wollen, bezeichnen sich selbst auch als genderqueer.

Transgender gab es in praktisch allen Epochen der Menschheitsgeschichte und allen Regionen der Erde:

In vielen Teilen sind sie auch heute noch lebendiger Teil der jeweiligen Gesellschaften.

Durch das in Europa, vor allem durch die christlichen Kirchen, geprägte stark dichotome (binäre) Geschlechtsverständnis mit der strikten Bindung des sozialen Geschlechts, der Geschlechtsrolle, an das biologische Geschlecht, sowie einer starken Sanktionierung abweichenden Verhaltens, sind Transgender in Europa lange Zeit verschwiegen, ja sogar unterdrückt worden.

Noch heute tun sich westliche Gesellschaften schwer, Transgender in ihrer Mitte zu akzeptieren oder sogar nur zu tolerieren. Verhalten, dass von der Geschlechtsnorm abweicht, wird in der Regel negativ bewertet und sanktioniert. Viele Transgender leiden sehr unter den daraus resultierenden Problemen. Sie führen entweder zu persönlicher Selbstverleugnung oder, wenn sie sich dennoch offen dazu bekennen, oft zu Diffamierung, Ausgrenzung, Problemen in der Beziehung oder dem sozialen Umfeld.